Leuchttürme auf Gran Canaria: Lage und Überblick

Die sieben Faros der Insel – vom Wahrzeichen bis zum Geheimtipp

Sieben Leuchttürme verteilen sich über die Küste Gran Canarias – vom Wahrzeichen Faro de Maspalomas mit Museum bis zum einsamen Faro de Punta de la Aldea im Nordwesten. Diese Seite ordnet alle sieben nach Lage, Geschichte und Besuchswert ein und verlinkt zur ausführlichen Seite über den Leuchtturm von Sardina.

Überblick: Maritime Wegweiser als Touristenattraktion

Kurzeinordnung: Leuchttürme dienten ursprünglich der Schiffsnavigation entlang der Transatlantikroute, heute sind sie eigenständige Ausflugsziele – manche mit Museum, manche nur aus der Ferne zu bewundern.

Faro de Maspalomas – das Wahrzeichen des Südens

Bekanntester und meistfotografierter Leuchtturm der Insel, ca. 56–60 m hoch, seit 1890 in Betrieb, seit 2005 Kulturdenkmal, 2019 nach Restaurierung mit ethnografischem Museum wiedereröffnet. Lage direkt an den Dünen von Maspalomas (Querverweis zur Dünen-Seite).

Faro de la Isleta – der älteste Leuchtturm der Insel

Erbaut 1862 von Juan de León y Castillo, auf der Halbinsel La Isleta in Las Palmas, auf rund 249 m Höhe gelegen – einer der höchstgelegenen Leuchttürme Spaniens. Dient zusätzlich als Luftfahrt-Orientierungspunkt.

Faro de Punta de Sardina – Idylle im Nordwesten

Erbaut 1890, in den 1980er-Jahren erneuert, rot-weiß gestreift, an der wilden Küste bei Gáldar. Ausführliche Informationen auf unserer Seite „Leuchtturm von Sardina" (Querverweis statt Doppelinhalt).

Faro de Arinaga – Geschichte und Gastronomie

Ursprungsbau aus der Mitte des 19. Jahrhunderts von Juan León y Castillo, in den 1980ern durch einen neuen Turm wenige Meter daneben ergänzt – heute stehen beide nebeneinander. Im ehemaligen Wärterhaus befindet sich ein Restaurant mit kanarischer Küche.

Faro de Taliarte – der jüngste der sieben

Erbaut 1992 an der Ostküste bei Telde, 17 m hoch, weist Schiffen den Weg in den Hafen von Taliarte. Liegt auf abgesperrtem Hafengelände, daher nur aus der Ferne zu besichtigen.

Faro de Punta de la Aldea – einsam im Nordwesten

Seit 1890 in Betrieb, rötlicher zylindrischer Turm bei La Aldea de San Nicolás, Lichtreichweite bis 18 Seemeilen, spektakulärer Blick auf die zerklüftete Steilküste.

Faro de Castillete – der südwestliche Wegweiser

Erbaut 1996 bei Mogán an der Punta del Castillete, bildet zusammen mit den Leuchttürmen von Sardina und La Isleta ein historisches Orientierungsdreieck für die Westküste.

Liste und Karte aller Leuchttürme

Leuchtturm Gemeinde Baujahr Besonderheit Zugänglichkeit
Faro de Maspalomas San Bartolomé de Tirajana 1890 Wahrzeichen des Südens, ethnografisches Museum, seit 2005 Kulturdenkmal Fußläufig, direkt an den Dünen von Maspalomas
Faro de la Isleta Las Palmas de Gran Canaria 1862 Ältester Leuchtturm der Insel, Lage auf rund 249 m Höhe Mit Auto oder Taxi über die Halbinsel La Isleta
Faro de Punta de Sardina Gáldar 1890 Rot-weiß gestreift, eigene Detailseite auf unserer Website Mit Mietwagen, gut mit Orte-Ausflug Gáldar kombinierbar
Faro de Arinaga Agüimes um 1850 / 1980er Alter und neuer Turm stehen nebeneinander, Restaurant im ehemaligen Wärterhaus Mit Mietwagen, kurzer Abstecher von der Ostküste
Faro de Taliarte Telde 1992 Jüngster Leuchtturm der Insel, weist in den Hafen von Taliarte Nur aus der Ferne, Hafengelände nicht zugänglich
Faro de Punta de la Aldea La Aldea de San Nicolás 1890 Lichtreichweite bis 18 Seemeilen, spektakuläre Steilküste Nur mit Mietwagen oder Motorrad, abgelegen
Faro de Castillete Mogán 1996 Bildet mit Sardina und La Isleta das West-Orientierungsdreieck Mit Mietwagen, nahe Punta del Castillete